Corporate Voice & Sound Branding

Shownotes

In dieser Episode sprechen Nora und Andreas über Corporate Voice und Sound Branding und darüber, wie Unternehmen durch den richtigen Klang eine unverwechselbare Podcast-Identität schaffen können. Wir zeigen, warum es bei der Auswahl von Stimmen, Jingles und Musik nicht nur um persönliche Vorlieben geht, sondern vor allem darum, die Markenwerte authentisch zu vermitteln und die richtige Zielgruppe anzusprechen.

Außerdem teilen wir Einblicke aus unserer täglichen Arbeit bei wepodit und zeigen anhand eines kleinen Soundexperiments mit echten Podcast-Jingles, wie unterschiedlich Marken klingen können. Von der passenden Tonalität über die musikalische Gestaltung bis hin zum Schnitt und Sounddesign.

Denn ein guter Unternehmenspodcast sollte nicht nur inhaltlich überzeugen, sondern auch so klingen, dass die Marke sofort wiedererkannt wird.

Bei Feedback oder Anmerkungen meldet euch gerne unter office@wepodit.com.

Transkript anzeigen

00:00:08: Herzlich willkommen zum WePodit Podcast, dem Podcast wo ich das Podcast Business erklären.

00:00:13: Mein Name ist Andi und ich arbeite in der Post-Production.

00:00:17: Und ich bin die Noira, ich bin Podcast Managerin bei WePodIt.

00:00:21: Wie klingt eigentlich eine Marke?

00:00:24: Also nicht wie schaut sie aus welches Logo hat sie welche Farben verwendet die Marke sondern wirklich wie klingen Sie?

00:00:32: Darüber wollen wir heute sprechen, Andy.

00:00:35: Weil gerade bei Podcast ist ja das ziemlich spannend weil da plötzlich Dinge ein Roller spielen über die man sich vielleicht um einen klassischen Marketing, klassischen Branding gar nicht so die Gedanken macht nämlich eben welche Stimme passt zu meiner Marke?

00:00:52: wie spreche ich meine Zielgruppe überhaupt am besten an?

00:00:56: und natürlich Hauptfrage, wie soll mein Podcast überhaupt klingen?

00:01:02: Ich moderiere ja auch ein paar Podcasts und das heißt ich beschäftige mich vor allem damit, wie eine Marke spricht.

00:01:10: Und Andi du beschäftigst dich als Post-Reducer damit wie sie klingt.

00:01:15: Ganz genau!

00:01:17: Starten wir mal vielleicht mit meiner Seite.

00:01:19: Stichwort Copyright Voice.

00:01:23: Ich moderier ja ganz unterschiedliche Podcast Formate bin ich dabei, Nanona immer ich selbst.

00:01:30: Trotzdem, wenn ich so ein bisschen reflektiere, spreche und moderiere, ich ja nicht jeden Podcast gleich.

00:01:37: Also wenn es jetzt ein medizinischer Podcast ist dann versuche ich natürlich sehr professionell und sehr fachlich zu klingen.

00:01:45: Ich habe wahrscheinlich eine andere Tonalität als bei einem lockeren Lifestyle-Format.

00:01:50: Ich hab auch einen Hobbypodcast, einen Surfpodcast.

00:01:53: da bin ich natürlich um einiges lockere unterwegs Und es verändert sich, wenn ich drüber nachdenke dann ja auch das Sprech-Tempo.

00:02:01: Meine Energie dabei!

00:02:03: Meine Wortwahl natürlich also leisure werde ich jetzt nur beim Surf Podcast sprechen und nicht beim HNO Podcast zum Beispiel.

00:02:12: und natürlich verändert sich dabei auch wie ich Fragen stelle.

00:02:15: Ich glaube dass ist ein wichtiger Punkt.

00:02:18: Corporate Voice die sollte nicht unbedingt aufgesetzt wirken.

00:02:23: Ich muss jetzt nicht plötzlich komplett anders sprechen, nur weil ich für eine bestimmte Marke auftrete.

00:02:29: Aber ich muss als Moderatorin natürlich verstehen wer ist die Marke?

00:02:34: Wen möchte die Marcke erreichen und wie würde diese Marke als Person also in dem Fall als ich sprechen?

00:02:44: Genau!

00:02:45: Genau, dasselbe passiert eigentlich beim Sound.

00:02:48: Und dazu haben wir ein kleines Experiment vorbereitet.

00:02:51: Okay!

00:02:52: Der Andi hat nämlich ein paar Chingles vorbereitet und ich habe jetzt keine Ahnung – und ihr auch nicht – was da jetzt kommt?

00:03:00: Du spielst mir so, ob sie verstanden einen Chingle jeweils vor und ich sagte dann spontan zu welcher Art von Podcast oder zu welchen Branche würde der passen?

00:03:11: Genau!

00:03:12: Dann start mal!

00:03:13: Ja passt, bin gespannt.

00:03:26: Also es klingt eher gemütlich, eher lanschig und eher noch am Lava-Podcast in meinen Augen.

00:03:35: Also bin ich da in der richtigen Richtung?

00:03:39: Ja!

00:03:39: Das ist ein Lava Podcast ohne das abwertend zu meinen.

00:03:44: Es ist vom Couch geflüstert.

00:03:46: Da geht's halt viel um Liebe, Sex und Beziehung und deswegen ist der Jingle auch bis Seventies angehaucht, so ein bisschen verrucht.

00:03:55: Ja, stimmt!

00:03:56: Weil es einfach gleich auch zum Thema von Podcast passt und das ist erstes was man hört.

00:04:01: Man gleich irgendwie

00:04:03: in die Stimmung kommt quasi.

00:04:05: Okay, sehr spannendes Beispiel gleich am Anfang.

00:04:09: Was heißt noch Fernes?

00:04:24: Also das klingt jetzt für mich eher auf jeden Fall nach einem Unternehmenspodcast und eher ein bissel in Richtung... Ja, es könnte eher in Richtung Technik gehen oder Business.

00:04:40: Irgendwie so was hätte ich gesagt vielleicht.

00:04:42: Die Richtung stimmt auch wieder.

00:04:44: Das ist von der J.K.U.

00:04:46: Linz und es ist eben eher kühlerer seriöser chingelt weil sie da ums Uni-Thema gehen und um für technische Themen und auch große politische Themen oft.

00:04:59: Da wäre es jetzt eben komisch waren... Techno.

00:05:04: Das

00:05:04: wird die Studenten vielleicht gefallen, aber die Professoren eher weniger.

00:05:08: Okay jetzt muss ich dir da kurz dazwischen fragen Andi wie wenn du sowas du komponierst ja auch Chingles für uns, für Bepotit verlass dich doch vorher auf den Bauchgefühl beim produzieren oder als

00:05:21: Musiker?

00:05:22: Also ich versuche stelle zu lesen worum wir es gehen und was will der Podcast da vermitteln damit meint Die Stimmung gut trifft.

00:05:32: Also man muss da eigentlich voll kreativ sein, so ein bisschen überlegst du das dann schon vorher?

00:05:36: Du schaust dir das genau an wahrscheinlich und denkst aber was wird da wirklich musikalisch dazu passen?

00:05:42: Sehr sehr cool!

00:05:43: Na ja, es ist zumindest einmal in die richtige Richtung gegangen.

00:05:47: Das dritte Beispiel, was du noch hast... bin ich auch schon gespannt.

00:05:58: Boah also das klingt jetzt für mich zum Beispiel vorhin Richtung Technik oder so irgendwas Cleanes, vor allem auch clean Technik, modern.

00:06:11: Und das würde ich dort denken.

00:06:12: Technik ist nett dabei.

00:06:14: Okay,

00:06:14: also oi ja!

00:06:16: Aber es ist für ein Anwaltskanzler-Archengel und da war eben wieder die Ansage, dass Steuerechtliche Themen recht einfach und direkt vermittelt werden.

00:06:30: Deswegen ist es auch wieder einfach... Kleinerer, fröhlicherer Jingle.

00:06:33: Moderner Touch auf jeden Fall auch?

00:06:35: Ja cool!

00:06:36: Ja super!

00:06:37: Ich meine das kleine Experiment vielleicht habt ihr ja auch ein bisschen mitgeraten zeigt eigentlich eh ganz gut wie schnell wir bei der Musik bestimmte Bilder im Kopf haben.

00:06:46: und wenn jetzt eine Unternehmen an jingle für einen Podcast auswählt dann würdest du sagen Da geht es dann gar nicht nur um das, gefällt uns der sondern da spüren schon mehr Sachen mit oder?

00:07:01: Genau.

00:07:02: Es muss eben das Gesamtbild zusammen passen.

00:07:04: Wenn man jetzt persönlich irgendwie Hardrock-Fan ist aber ein Krankenhaus

00:07:12: Podcast

00:07:13: macht, dann muss man das unterordnen und zu sagen... was passt da?

00:07:18: und etwas gefällt mir persönlich jetzt am besten.

00:07:20: Ja, also da die Personality quasi außen vorlassen und wirklich an den Unternehmenswerten orientieren nämlich und an dem eben für was das Unternehmen steht auch aus musikalischer Sicht.

00:07:32: Und ich glaube wichtige Fragen sind ja da auch... Welche Stimmung erzeugt dann so eine Musik, oder?

00:07:39: So wie ich vorhin gesagt habe naja man kommt gleich in diese Laberstimmung.

00:07:44: Da geht es jetzt um ein bisschen was Verruchters wie beim Couchgeflüß der Dschingel.

00:07:50: Oder welche Zielgruppe spricht der DSchingle an?

00:07:52: Ich meine wenn ich jetzt sowas modernes höre dann denke ich natürlich an junge Leute passt auf jeden Fall auch gut und... Weiß nicht, dass man sich vielleicht auch vorher immer überlegt welche Eigenschaften bringt diese Musik mit oder welche Eigschaften wollen wir vermitteln.

00:08:11: Und das sind ja eigentlich auch dieselben Fragen die ich mir vor einer Moderation stelle.

00:08:16: jetzt für meine Stimme.

00:08:17: also ich sage jetzt nicht dass ich dann total anders klinge wenn ich für bestimmte Kunden moderiere weil die Personality ist ja dieselbe.

00:08:25: aber diese Norsen glaube ich machen es dann aus Genau.

00:08:31: Was passiert denn Andy, du als Experte wenn Sound und Corporate Voice gar nicht zusammenpassen?

00:08:41: Hast Du das schon oft erlebt?

00:08:43: Wie wirkt sich das aus?

00:08:44: Denkst Du dann oh mein Gott!

00:08:45: Das kann ich mir gar nicht anhören als Producer?

00:08:48: Schon eher.

00:08:50: Ja man merkt ja einfach schnelles.

00:08:52: Irgendwas passt nicht zusammen...

00:08:56: Und hören das aber auch.

00:08:57: Line sagst du also dass da was nicht passt?

00:09:00: Ich denke schon, ich glaube es ist vielleicht ähnlich wie bei der Mode wo es nicht einfach Farben gibt.

00:09:06: Die passen

00:09:06: halt überhaupt nicht zusammen.

00:09:10: Das ist eigentlich ein guter Vergleich.

00:09:11: Es ist wie wenn man auf der Straße sieht einen Kabelstiefel zu einem Dirkelgeladen hat.

00:09:18: Wobei das könnte schon wieder Trenn sein!

00:09:21: Aber du meint damit dass ... nicht stimmig ist.

00:09:25: Und das spürt man, glaube ich auch wenn man jetzt nicht unbedingt Atontechniker ist sowie du der das natürlich voll im Ohr hat.

00:09:32: Man merkt es irgendwann mal Werbungen sieht und sie denkt okay die sind irgendwie komisch gemacht oder irgendwas.

00:09:37: Das passt da einfach gut.

00:09:38: Ja genau.

00:09:38: Ähm...und das gehört ja dann trotzdem noch mehr dazu als nur der Jingle?

00:09:44: Oder?

00:09:45: Genau also der Jingles wird einfach mal dies Sache was man erstes hört weil man meistens das Erste hört wenn man auf Play drückt.

00:09:52: aber da gehört dann auch dazu Wie sind die Trainer produziert?

00:09:56: Die verschiedene Bereiche im Podcast, in der Podcastaufnahme abgrenzen.

00:10:01: Generelles Sounddesign gibt es irgendwelche Zwischensounds?

00:10:04: oder das sollte der Gesamtprodukt einfach sein.

00:10:08: Kann sich das auch sogar auf dem Schnitt auswirken?

00:10:10: also dass du zum Beispiel manche Podcastprojekte dann schneller... Also wie soll ich sagen kompakter schneidest oder die Schnitte anders setzt, wie bei einem anderen Projekt

00:10:22: zum Beispiel?

00:10:23: Genau.

00:10:23: Also eben so bei Labr-Podcast ist es wichtig dass man die Sachen dazwischen drinnen lasst weil das machte da eigentlich die Seele vom Podcast aus.

00:10:32: aber als der rein informative Podcast zu dem Nachrichtenthema oder so ist natürlich eher knackiger und sehr sauber geschnitten.

00:10:39: also das sieht sich schon aus wie sie einfach wieder wirken soll

00:10:44: Spannend.

00:10:45: Also man merkt schon, da steckt so einiges dahinter was man eigentlich dann als Podcast-Hörer oder Hörerin sicher sehr selbstverständlich wahrnimmt.

00:10:53: Da haben sich durchaus Leute Gedanken gemacht.

00:10:55: oder macht man sich am besten auch im Idealfall vor einem Corporate-Podcastprojekt an die wenn jetzt jemand einen Unternehmenspodcast plant?

00:11:06: Was sollte man sich denn davor überlegen bevor er eben sagt naja der Jingle Buster nehmen wir einfach gleich

00:11:13: Da gibt es im Prinzip jetzt sogar drei Hauptfragen.

00:11:16: Das wäre, welche Eigenschaften soll mein Marke vermitteln?

00:11:20: Wenn ich Emotionen unter Podcasts vermittel?

00:11:24: und dann zum Schluss passt das Sound überhaupt zu meiner Zielgruppe oder den Leuten wo ich meinen Inhalt vermittlen will.

00:11:32: Ja, das sind auf jeden Fall sehr gute Fragen!

00:11:34: Ich würde noch eine vierte Frage ergänzen aus meiner Sicht Wie würde meine Marke sprechen, wenn sie eine Person wäre?

00:11:42: Ich glaube das ist auch noch ein ganz wesentlicher Faktor und ich glaube es wird euch dann sehr gut schon in der Entscheidung helfen.

00:11:51: Wie euer potenzieller Podcast klingen könnte denn ihr hoffentlich mit uns verwirklichen wollt!

00:11:58: Ja, es sollte ja... haben wir jetzt gehört?

00:12:01: in den letzten Minuten im besten Fall am Ende alles zusammenpassen.

00:12:04: Also die Stimme, die Sprache, die Musik der Schnitt und natürlich der Inhalt ist natürlich wie immer das Wichtigste.

00:12:12: Und idealerweise entsteht daraus ein Sound wo der Hörer dann gleich weiß hey!

00:12:17: Jetzt bin ich bei diesem Podcast gelandet und dann höre ich so gern und bleib einfach dran.

00:12:21: Genau

00:12:23: Das ist gutes Soundbranding hier mal an oder?

00:12:25: Macht's denn aus?

00:12:27: Ja, sehr gut!

00:12:27: In diesem Sinne sage ich Danke lieber Andi für dieses kleine Sound-Experiment.

00:12:32: Ich hoffe ihr habt auch gut mitgeraten und wenn ihr euren Unternehmenspodcasts mit uns produzieren möchtet, wähnet euch gerne an uns.

00:12:41: Ihr findet unsere E-Mail auf der Website WePodded.com oder auch direkt hier Office at WePoddit.com.

00:12:49: Wir hören uns dann wieder in zwei Wochen.

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