Der größte Denkfehler bei Unternehmenspodcasts.

Shownotes

In dieser Episode sprechen Daniela und Lisa über große Denkfehler bei Unternehmenspodcasts: Erfolg wird häufig ausschließlich an Downloadzahlen gemessen. Doch wie aussagekräftig sind diese Zahlen wirklich und was macht einen Corporate Podcast langfristig erfolgreich?

Wir zeigen, warum hohe Reichweiten nicht automatisch für einen erfolgreichen Podcast sprechen und weshalb es viel entscheidender ist, die richtige Zielgruppe zu erreichen. Denn Podcasts können weit mehr als Aufmerksamkeit generieren: Sie schaffen Vertrauen, vermitteln Expertise und stärken die Markenpositionierung. Außerdem teilen wir Einblicke aus unserer täglichen Arbeit bei wepodit und erklären, welche Potenziale Corporate Podcasts für Unternehmen bieten – von Thought Leadership und Markenaufbau über Employer Branding bis hin zur internen Kommunikation. Dabei zeigen wir auch, warum selbst 300 treue Hörer pro Folge einen großen Mehrwert für Unternehmen schaffen können.

Der Erfolg eines Unternehmenspodcasts entscheidet sich nicht allein an den Downloadzahlen, sondern daran, ob er die richtigen Menschen erreicht und die gewünschten Ziele erfüllt.

Bei Feedback oder Anmerkungen meldet euch gerne unter office@wepodit.com.

Transkript anzeigen

00:00:08: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge vom Reported Podcast.

00:00:11: Der Podcast, der euch das Podcast-Business erklärt!

00:00:14: Mein Name ist Dani und ich bin Podcast Managerin bei Reported

00:00:18: Und ich bin Lisa ebenfalls Podcast Managererin bei Repordit.

00:00:23: Heute geht es um etwas, dass uns in den Gesprächen mit Unternehmen ständig begegnet

00:00:30: Genau weil wenn ein Unternehmen jetzt anfängt über einen Podcast nachzudenken kommt früher oder später immer die Frage Ja, aber wie viele Menschen hören sich den Podcast dann wirklich an?

00:00:43: Und natürlich ist es eine berechtigte Frage weil sie stecken ja auch Geld und Ressourcen rein in die Produktion.

00:00:51: Ich glaube genau da beginnt der größte Denkfehler.

00:00:55: Weil Lisa wiesest du das?

00:00:56: warum wird der Erfolg von einem Unternehmens podcast jetzt nicht nur an Downloads zahlen gemessen?

00:01:02: Ja, also viele Unternehmen denken eben Podcast als reine Marketingkanal.

00:01:07: Das heißt es wird dann noch nur ein paar Folgen oder teilweise sogar gleich nach der ersten Folge auf den Analytics geschaut und die Enttäuschung ist dann oft leider sehr groß weil da jetzt nicht wie auch immer wie viele Downloads stehen also der Podcast nicht gleich durch die Decke geht.

00:01:25: Und ja, dann heißt es einfach schnell und wir hören das leider immer wieder.

00:01:29: Na Podcast!

00:01:30: Das haben wir mal probiert aber das funktioniert nicht bei uns.

00:01:33: Ja und wenn man nachfragt warum nicht kommt dann eben oft raus.

00:01:38: naja sie haben eine Folge alle gestört beworben haben sie es auch nicht wirklich äh aber deswegen haben so nicht viele Downloads an und dann kommt eben genau das raus.

00:01:48: und das ist eben ein großer Denkfehler den viele eben haben

00:01:52: dann wirklich rückschlossen, okay hat nicht funktioniert.

00:01:55: Aber ich denke mal bei einer Unternehmenswebseite wenn man es jetzt mit dem vergleicht du es ja auch nicht nur auf die Analytics rückschließen.

00:02:04: Da geht's ja auch drum kommen die richtigen Leute auf Mai auf mein Unternehmenswebsite und kriegen dir das richtige Bild von dem Unternehmen.

00:02:14: Und beim Podcast ist es eigentlich sogar nur stärker, weil wenn sie da wer Erfolge anhört schenkt er dir zwanzig bis dreißig Minuten Sorgezimmer ungeteilte Aufmerksamkeit und das geht ja eigentlich weit über den herkömmlichen Werbekontakt hinaus.

00:02:33: genau also ich finde man soll sich einfach zu Beginn viele ganz andere Fragen und viel spannende Fragen stellen, wie zum Beispiel was möchte ich wirklich erreichen?

00:02:43: Also wen möchte ich erreichen?

00:02:45: Möchte ich meine Marke zum Beispiel bekannter machen.

00:02:47: Möcht ich eine Expertin für ein bestimmtes Thema sein also Stichwort Thout Leadership oder möchte vielleicht sogar neue Mitarbeiterinnen generieren?

00:02:57: Und je nachdem was eben mein Ziel ist muss ich halt so dann auch meinen Erfolg ganz unterschiedlich messen.

00:03:06: Und ich finde, ein weiterer Punkt der da auch noch gut hinein spielt ist eben die Erwartung mit der man dann in den Podcast reingeht.

00:03:16: Die meisten glauben man muss dann möglichst viel über das eigene Unternehmen sprechen und in jeder Folge ein neues Produkt oder Dienstleistung präsentieren.

00:03:24: aber wie siehst du das?

00:03:28: Das ist super schwierig weil ja natürlich muss man vor also will sehr Unternehmen natürlich ein bisschen präsentieren.

00:03:38: Das ist eben Marketing generell so, aber viel wichtiger ist dass man sie eigentlich immer denken muss.

00:03:45: Ich muss ja eine Mehrwert für meine Hörer und Hörerinnen generieren und das funktioniert einfach nicht wenn ich quasi eine Dauerwerbeeinspielung in einem Podcast mache

00:03:56: Also wirklich genau die Themen und Fragen und Geschichten, die interessant sind für mein Zielgruppe.

00:04:02: Ja also wichtig das A&O eigentlich beim Koppel Podcast ist dass der Podcast zur Marke passt und eben gleichzeitig aber auch für die Hörer und Hörern innenrelevant ist.

00:04:15: bei wie du schon gesagt hast als wenn man denkt beim Podcast so viel Aufmerksamkeit einem Unternehmen eigentlich was man sonst fast nie hat Da müssen ja die Hörerinnen einfach ein Mehrwert daraus generieren können.

00:04:27: Ja, das stimmt!

00:04:30: Und ich glaube da entsteht dann halt eine komplett andere Form von Markenaufbau.

00:04:35: also nehmen wir zum Beispiel Unternehmen aus dem Gesundheitsbereich und natürlich könnten sie jetzt einen Podcast machen wo jede Woche ein eiches Produkt vorgestellt wird aber Sie könnten auch Expertinnen und Experten zu Wort kommen lassen und über Gesundheit, Präventionen und aktuelle Entwicklungen sprechen.

00:04:56: Und wenn das dann wer hört, dann hat es sich gern an er hat ein Mehrwert davon.

00:05:02: und irgendwann, wenn er das öfter gehört hat verbindet er die Marke oder das Unternehmen dann automatisch mit Expertise.

00:05:12: Ja, und das Unternehmen kann einfach zeigen auch wofür es überhaupt steht.

00:05:17: Wie die Marke positioniert ist.

00:05:20: Wo ich oft weiß man ja gar nicht was das Unternehmen quasi alles macht woher es die Produkte zum Beispiel bezieht legt es vor den Wert auf Regionalität oder in welche Projekte sie zum Beispiel, in welchen sozialen Projekten sie ja involviert sind.

00:05:36: Also man kann einfach durch den Podcast wirklich zeigen, hey das ist an unseren Unternehmenswerte und wir können es eben durch dem Podcast da zeigen.

00:05:45: Ja voll!

00:05:47: Man kriegt einfach vor die tollen Einblick ins Unternehmen und wie das erdenkt und wer dahinter steht.

00:05:55: Genau

00:05:57: Und ich würde gern auch noch ein konkretes Beispiel aufgreifen, wo ihr gerne der Meinung dazu wissen möchtet.

00:06:02: Und zwar sagen

00:06:04: wir,

00:06:05: ein Unternehmens Podcast hat jetzt dreihundert Downloads pro Folge

00:06:10: und wenn

00:06:10: man das mit größeren Unternehnens Podcast vergleicht klingt es vielleicht erst mal nicht noch besonders viel.

00:06:18: aber würdest du sagen dass dieser Podcast deshalb nicht erfolgreich ist?

00:06:22: Nein, definitiv nicht.

00:06:24: Also ich glaube das hat man gerade in meiner Amis gesehen.

00:06:27: Es kommt extrem eben drauf an... Wie man es misst und wie auch die Zieggruppe ist.

00:06:34: Also wenn wir jetzt mit einem... Wir haben viele Nischung-Podcasts, das heißt wir arbeiten nicht nur mit großen Konzernen zusammen sondern auch mit sehr vielen kleineren KMU's, wie ich immer also mit Unternehmen zusammen, die eine sehr spezifische Zielgruppe hat.

00:06:48: Und jetzt bleiben wir bei dem Beispiel von diese drei Hundert Daunas & Syms eben.

00:06:54: Wenn man sich darüber Gedanken macht, dass eben dreihundert Personen von deiner Zielgruppe pro Folge zuhören.

00:07:02: Dann ist das eigentlich schon auch super wert.

00:07:04: und wenn man dann auch geschafft, dass die immer ständig dranbleiben und dann sozusagen auch Vertrauen in die Marke kriegen, dann ist es ja eigentlich schon ein Supermehrwert.

00:07:13: und dann ist auch egal ob das jetzt dreihundert hundert fünfhundert sind, wenn das quasi meine Treue, Zikruppe und Community auch schon ist.

00:07:23: Dann hat man eigentlich schon viel

00:07:24: geschafft.".

00:07:25: Ja stimmt also man muss immer im Kontext ziehen

00:07:29: und schauen

00:07:31: wer es denn gehört hat.

00:07:33: Genau!

00:07:34: Und dann ist beim ersten Gespräch möglicherweise eben schon ganz ein anderes Vertrauen vorhanden.

00:07:40: und natürlich heißt das jetzt nicht dass Downloads völlig egal sind weil Downloads und Streams die kann man einfach messen Aber sie sind eben nur so ein kleiner Bestandteil von einem Erfolg.

00:07:54: Ja, das heißt wir müssen beim Unternehmens-Podcast eigentlich auch andere Fragen stellen.

00:07:59: Nämlich wird der Podcast in Kundengesprächen erwähnt, kann man Menschen auf uns zu, die uns durch den Podcast kennengelernt haben?

00:08:08: werden unsere Inhalte geteilt und nehmen uns Menschen stärker als Experten von unserem Thema wahr?

00:08:16: Man muss halt dazu sagen Das ist natürlich nicht so einfach messbar wie da an unseren Streams, wo man's quasi One-Click hat.

00:08:24: Aber es ist trotzdem möglich und nur weil einfach was schwieriger zu messen ist bedeutet das ja nicht automatisch dass es keine besondere Wirkung hat.

00:08:34: also wenn einem... Wenn das das Ziel vom Podcast ist dann findet man auch eine Möglichkeit, dass man das messen kann.

00:08:41: Ja stimmt Und jetzt haben wir viel darüber gesprochen wie er Podcast nach außen wirken kann.

00:08:49: Aber als Unternehmens-Podcast kann der ja auch die eigenen Mitarbeitenden oder potenzielle Bewerberinnen und Bewerbungen.

00:08:57: Für die kann er ja interessant sein.

00:08:59: Genau, also das Thema Im Blower Branding haben wir jetzt zwar schon öfter mal angesprochen in Podcast folgen aber es ist einfach so ein Art Herzensthema von mir weil ich da einfach so viel Potenzial sehe.

00:09:10: bei einerseits kann man eben des Vertrauen und auch die Unternehmenskulturen intern stärken wenn man quasi die Mitarbeiteten dir trotzdem intern Expertinnen sind ins Boot holen kann und die Expertise zeigen kann Aber andererseits für zukünftige Mitarbeiterinnen voll relevant, weil die ja so mega Einblick gekriegen.

00:09:33: wie wird miteinander umgegangen.

00:09:37: Wie kann ich mir im Unternehmen zum Beispiel entwickeln?

00:09:39: Also das ist eigentlich was man am Podcast super zeigen kann finde

00:09:43: Und grad.

00:09:44: wenn du sagst zukünftige Mitarbeiter, ich finde fürs onboarding kann man es voll cool einsetzen.

00:09:50: Weil die kennen dann schon vor einem ersten Arbeitstag verschiedene Abteilungen kennenlernen, Werte kennenlernen... Die Personen, die haben schon Stimmen dazu.

00:09:59: also das ist ja dann Verstehe, wenn man die Personen kennt, wo man anfängt zu arbeiten.

00:10:03: Extrem.

00:10:04: oder wenn man sich zum Beispiel vorstellt, ein Mitarbeitender der ewig lang im Unternehmen war.

00:10:11: Der hat so vieles internes Wissen und er geht in Pensionen und es wird quasi die Stelle noch besitzt.

00:10:17: Man bekommt so viel Wissen durch diesen Podcast eben, man hat schon den Eindruck und Einblick wie es im Unternehmen abläuft.

00:10:25: Und ich finde das ist einfach ein super Use Case für einen Corporate Podcast gerade für interne Kommunikation eben.

00:10:30: Komplett ja!

00:10:31: Jetzt

00:10:32: haben wir viel über externe und interne Einsatzmöglichkeiten in Unternehmen gesprochen.

00:10:39: was würdest du jetzt am Unternehmern raten dass gerade überlegt einen eigenen Corporate podcast zu starten?

00:10:45: Ich würde sagen, dass man sie ganz am Anfang mal überlegt was soll mit dem Podcast überhaupt erreicht werden und wen will ich ansprechen?

00:10:54: Weil genau von den Fragen hängt dann letztendlich ab welches Format man produzieren soll.

00:11:02: Ja, genau.

00:11:03: Und ich glaube wichtig ist einfach dass das Thema sozusagen nicht einfach nur im Trend liegt sondern es muss zum Unternehmen passen also dieser Unternehmensfit der muss passen und es muss auch zur Zielgruppe passen weil eben nur weil was gerade aktuell ist oder in die Medienpublik ist heißt es nicht gleich dass es eben zu meinem Unternehmen auch dann passt.

00:11:27: auf das sagt man einfach Grat beim Corporate Podcast nicht zu viel Wert legen, sondern es muss authentisch sein.

00:11:32: Der Podcast lebt ja von der Authentizität.

00:11:34: Ja, sehr genau so!

00:11:37: Und wenn wir jetzt nochmal von unserem folgen Titel zurückkommen und einmal für unsere Hörerinnen und Hörere zusammenfassen... Was ist für die jetzt der größte Denkfehler bei dem Unternehmenspodcast?

00:11:50: Da komme ich wieder auf den Beginn unserer Folge zurück, wo wir schon darüber geredet haben, dass die Download-Zahlen nicht immer alles sind.

00:11:58: Sondern ich muss eben das Ziel von meinem Podcast im Hinterkopf behalten und es kann eben sein, dass sie Vertrauen aufbauen möchte zum Markt oder zum Unternehmen, dass ich mehr Expertise zeigen möchte und dass ich meine Unternehmenskultur einfach sichtbar machen möchte Einfach die Positionierung von meinem Unternehmen stärken möchte und dafür braucht es nicht immer riesige Danutzzahlen, sondern quasi wenn ich schon mein Ziel erreicht habe um eine Zielgruppe an mich gebunden hab durch den Podcast.

00:12:31: Habe eigentlich schon sehr viel erreicht

00:12:33: Absolut.

00:12:34: Ich stimme dort auch hundert Prozent zu und ich finde ein wichtiger Gedanke, den ihr unseren Hörerinnen und Hörern mitgeben möchtet ist das Unternehmens-Podcast nicht einfach ein weiterer Kanal sei es so jetzt der im Marketing gespielt wird sondern dass er wirklich sein Zweck erfüllt und zur Marke passt.

00:12:54: Stimmt mir da zuhundert Prozent?

00:12:56: Schön, dass wir wieder an der Meinung sind!

00:12:58: Und damit sind wir schon wieder am Ende unserer heutigen Folge.

00:13:02: Falls ihr gerade auch überlegt, einen eigenen Podcast für euer Unternehmen zu starten, dann stellt euch doch gerne einmal die Frage was wollen wir denn mit eigentlich bewirken und wen möchten wir erreichen?

00:13:15: Wenn ihr dabei Unterstützung braucht, dann meldet euch super gerne unter officeatreported.com.

00:13:21: Vielen Dank fürs Zuhören!

00:13:23: Danke fürs zuhören und bis zum nächsten Folge in zwei Wochen.

00:13:42: Dieser Podcast wurde produziert von WePod it.

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